Unsere Lösung

DemiCare+ möchte Menschen unterstützen, die sich um pflegebedürftige Angehörige von Personen mit Demenz kümmern – damit sie diese herausfordernde Aufgabe weiter übernehmen können, ohne selbst dabei krank zu werden.

Studien zeigen: Pflegende Angehörige entwickeln seltener Depressionen, wenn sie in vier Bereichen gut unterstützt werden:

  • bei der körperlichen Pflege der erkrankten Person,
  • im Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen der erkrankten Person,
  • beim Aufbau von Pflegekompetenz
  • beim Umgang mit Trauer und Verlust.

In den letzten Jahren wurde durch Studien belegt, dass digitale Hilfen dabei unterstützen können, Depressionen bei pflegenden Angehörigen vorzubeugen. Erste Anzeichen von depressiven Gefühlen – wenn die Betroffenen darüber berichten – sind oft ein Warnsignal für spätere, ernsthafte Depressionen.

DemiCare+ entwickelt bestehende Hilfsangebote weiter indem pflegende Angehörige mit lokalen Unterstützungsangeboten und Pflegeeinrichtungen vernetzt werden. Diese können bei der Bewältigung der körperlichen Pflege behilflich sein. Außerdem werden kurze, gezielte Hilfen/Ratschläge/Anregungen (sogenannte Mikrointerventionen) aus der Positiven Psychologie und der kognitiven Verhaltenstherapie angeboten. Diese stärken die seelische Gesundheit und helfen, mit Belastungen besser umzugehen. Es geht hierbei u.a. darum, schwierige Gefühle wie Trauer oder Überforderung zu verringern und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten als Pflegeperson zu stärken.

Dokumentierte Verhaltensauffälligkeiten und andere Diagnosen

Körperliche Signale

Beziehung zwischen Pflegeperson und der betreuten Person & Alltag

Wissen und Hintergrund der Pflegeperson

Unterstützendes Umfeld

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Individuell angepasste Lerninhalte

Vorhersage von Symptomen und passende Bewältigungsstrategien

Sicherer und selbstbestimmter Datenaustausch

Unaufdringliche Erinnerungen zur Nutzung von Wearables

Durch die Einbindung von DemiCare+ in die bestehenden Gesundheits- und Pflegesysteme in Österreich, den Niederlanden und Rumänien wird das Projekt:

die Erkennung von depressiven Symptomen bei pflegenden Angehörigen verbessern – durch persönliche Angaben und die regelmäßige Auswertung digitaler Gesundheitsdaten.

die seelische Widerstandskraft von pflegenden Angehörigen stärken, erste Anzeichen von Überlastung frühzeitig mindern und der Entstehung von Depressionen vorbeugen – mit schnellen, gezielten Hilfen über eine App.