Geistige und kreative Aktivitäten

Geistige und kreative Aktivitäten

Manchmal kann eine Person mit Demenz ihr Interesse an Erholungs- und Freizeitaktivitäten, welche sie zuvor genossen hat, verlieren. Es ist möglich, dass die Person die Aktivität als schwer oder ermüdend empfindet, was zu Frustration oder Ärger führen kann. Beeinträchtigungen des Gedächtnisses können die Fähigkeit, Aktivitäten zu starten oder zu beenden, reduzieren. Eine Person mit Demenz durch geistige oder kreative Tätigkeiten aktiv zu halten, kann nicht nur Freude bereiten, sondern auch kleine Veränderungen in den kognitiven Funktionen beeinflussen.


Gehen Sie Aktivitäten nach, die für die Person von Bedeutung sind.

Oft ist die Bedeutsamkeit einer Aktivität an frühere Berufe, Hobbies, Interessen oder Leidenschaften gebunden. Denken Sie daran, wie Sie die Person in Aktivitäten, die im Zusammenhang zum früheren Leben stehen, einbeziehen können.


Passen Sie die Aktivität an die Möglichkeiten der Person an.

Die Zeiten, um etwas neu zu lernen, sind vorbei. Gibt es einen Weg, existierende Stärken zu nutzen, um die geplante Aktivität zu bewältigen?


Passen Sie die kreativen Aktivitäten durch Anleiten oder Nichtanleiten der Person mit Demenz an.

Eine gute Art und Weise kreative Aktivitäten in Angriff zu nehmen, ist es, Personen entweder anzuleiten, indem man sagt „Hier ist etwas Ton. Lass uns versuchen eine Vase zu gestalten“ oder nicht anzuleiten, indem man sagt „Hier ist etwas Farbe. Nimm irgendeine Farbe, um anzufangen“. Das Ausmaß der Anleitung hängt von der Person und ihren Bedürfnissen ab.


Vermeiden Sie es Aktivitäten zu kindlich zu gestalten.

Versuchen Sie Aktivitäten so einfach zu gestalten, dass die Person diese genießen kann, sich aber dabei nicht wie ein Kind fühlt.


Setzen Sie nicht alle Hoffnungen auf einen einzigen Ansatz.

Solange etwas als positiv erlebt wird, lohnt es sich, damit weiterzumachen. Wenn die Aktivität der Person mit Demenz keine Freude macht, macht es keinen Sinn diese fortzuführen.


Teilen Sie die Aktivitäten in überschaubare Elemente auf.

Wenn die gesamte Aktivität für die Person mit Demenz zu komplex ist, um sie auf einmal durchzuführen, versuchen Sie, die Aktivität in kleinere Einheiten zu unterteilen. Ein Brot zu backen erscheint möglicherweise überwältigend. Aber die Zutaten vermengen, den Teig in die Form schütten etc. könnten erreichbare Ziele sein.


Das Gehirn braucht Ruhe.

Denken Sie daran, Momente für Entspannung und Ruhe zwischen den Aktivitäten einzuplanen.